A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Absorber

Ein Solarabsorber wandelt Lichtenergie der Sonne in Wärme um und gibt diese an einen ihn durchfließenden Wärmeträger weiter.

Akkumulator

Ein Akkumulator (auch: Akku; veraltet: Sammler) ist ein Speicher für elektrische Energie, meist auf Basis eines elektrochemischen Systems.

Amortisation

Der Begriff Amortisation bezeichnet heute den Prozess, in dem anfängliche Aufwendungen für ein Objekt durch dadurch entstehende Erträge gedeckt werden. Die Dauer dieses Prozesses wird Amortisationszeit genannt. Amortisation wird sowohl in wirtschaftswissdenschaftlichen als auch in energietechnischem Kontext gebraucht.

Anlagentyp

Die Einspeisevergütung richtet sich gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz nach dem Anlagentyp und dem Jahr der Inbetriebnahme.

Umgangssprachlich als ebenerdig bezeichnete Solarstromanlagen sind laut Gesetz alle die Anlagen, die nicht an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand 
oder nicht auf dem Dach oder als Dach eines Gebäudes errichtet sind.
Für diese Anlagen erhalten Sie eine Basisvergütung in Höhe von 35,49 Cent/kWh im Jahr 2008, gleichbleibend für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme.

Photovoltaik-Anlagen auf einem Dach sind laut Gesetz Anlagen, die an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind. Für diese erhalten Sie gemäß dem EEG eine erhöhte Einspeisevergütung bis 30 Kilowatt (kW) installierter Leistung in Höhe von 46,75 Cent/kWh im Jahr 2008. Für größere Anlagen über 30 kW ist die Einspeisevergütung etwas geringer.
Hierzu zählen alle auf dem Dach angebrachten Solarstromanlagen und solche, die an der Fassade als Vordach oder z.B. über ein Montagegestell additiv an der Fassade angebracht sind.

Unter den Begriff der Fassadenanlagen fallen die Anlagen, die nicht auf dem Dach oder als Dach eines Gebäudes angebracht sind und einen wesentlichen Bestandteil des Gebäudes bilden. Diese kommen in den Genuss einer weiteren Erhöhung der Einspeisevergütung um 5 Cent/kWh (2008: 51,75 Cent/kWh bis 30 kW). Nach dem BGB § 93 ist ein wesentlicher Bestandteil dann gegeben, wenn zwei Sachen nicht voneinander getrennt werden können, ohne dass der eine oder der andere zerstört oder in seinem Wesen verändert wird. Welche Anlagen hierunter fallen muss im Einzelfall geklärt werden.

Antireflexoberfläche

Eine Solarzelle ist an ihrer Oberseite mit einer sehr dünnen speziellen Antireflexschicht beschichtet. Dadurch wird gewährleistet, dass möglichst viele der auf sie einfallenden Sonnenstrahlen in elektrische Energie umgewandelt werden. 

Die typische Schichtdicke der Antireflexschicht führt zu der bekannten blauen Farbe der polykristallinen Solarzellen, bzw. der schwarzen Farbe bei monokristallinen Solarzellen. Andere Schichtdicken führen zu anderen Farben (lila, grün, grau, etc.), was für architektonische Anwendungen manchmal gewünscht ist und den Einsatzbereich der Solarzellen in diesem Feld erweitert. Die farbigen Solarzellen haben allerdings einen geringeren Wirkungsgrad.

Ausdehnungsgefäß

Ausdehnungsgefäße sind Bauteile in hydraulischen Systemen. Sie gewährleisten eine gleich bleibende Druckerhaltung in Systemen.

Ausrichtung (Optimal)

Eine Solaranlage sollte nach Süden ausgerichtet sein, muss aber nicht unbedingt exakt in Südrichtung montiert werden. Auch wenn Sonnenkollektoren auf einem Dach montiert werden, das bis zu 30° von der Südausrichtung abweicht, führt dies nur zu geringen Einbußen. Die Kollektoren können im Bereich von 20° bis 60° geneigt sein. Kleinere Neigungswinkel erhöhen die Energieausbeute im Sommer, bei größeren Neigungswinkeln ist die Ausbeute im Winter höher.

Azimutwinkel

Um eine Solaranlage effektiv zu Nutzen, müssen Module oder Kollektoren so ausgerichtet werden, dass die Sonnenstrahlung so auftrifft, dass eine solare Ernte möglichst groß ausfallen kann. Neben dem Einfallswinkel der Sonne spielt auch der "Azimutwinkel" und der Neigungswinkel der Module bzw. Kollektoren eine Rolle. Der Azimutwinkel gibt an, wie viel Grad die Flächen von Modul oder Kollektorvon der exakten Südausrichtung abweichen. Untersuchungen belegen, dass Solaranlagen mit einem Azimutwinkel von etwa 0° und einem Neigungswinkel um 30° optimal ausgerichtet sind. Doch kleinere Abweichungen sind nicht unbedingt problematisch: Bei der Orientierung nach Südost oder Südwest können noch immer rund 95 % der möglichen Ernte eingefahren werden. Größere Anlagen werden zur Steigerung der Erträge mit Elektromotoren der Sonne nachgeführt. Siehe auch Nachführung.

Anzeigen
ES-ONE Energiespeicher
 
© 2011 ErtraSo.de - Ertrag aus Solar | Impressum | AGBs
 
Alle auf dieser Website zitierten Warenzeichen, Produktnamen und Firmennamen bzw. -logos sind das Alleineigentum der jeweiligen Besitzer. Alle Angaben ohne Gewähr.